Fernand Cormon

Maler

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Biografie

Fernand Cormon wurde am 24. Dezember 1845 in Paris, Frankreich, geboren und verstarb am 20. März 1924 ebenfalls in Paris.

Der 79-jährige Cormon gilt als ein französischer Orientalist Maler, der für seine Gemälde zu historischen Themen sowie für seine umfangreichen dekorativen Werke bekannt ist. Um Malerei zu studieren, reiste Cormon nach Brüssel, wo er Unterricht bei Jean François Portaels nahm. Nach seiner Rückkehr nach Paris im Jahr 1860 wurde er im Alter von 15 Jahren Schüler von Alexandre Cabanel und Eugène Fromentin.

Seine künstlerische Laufbahn begann er mit seinen ersten Arbeiten, die er im Alter von 18 Jahren im Pariser Salon ausstellte. 1870 gewann er mit seinem Werk „Marriage of the Niebelungen“ seinen ersten Preis und widmete sich anschließend seinem monumentalen Gemälde „Kabil“, das von Victor Hugos Buch „Légende des Siècles“ inspiriert war. Als dieses Werk 1880 im Salon ausgestellt wurde, fand es großes Interesse und brachte Cormon den Legend Honor Prize ein.

1875 erhielt er mit dem Gemälde „Mort de Ravana“ zum zweiten Mal den Preis des Pariser Salons. Cormon verbrachte eine Zeit in Tunesien, kehrte jedoch 1877 nach Paris zurück und nahm weiterhin regelmäßig an Salon-Ausstellungen teil. Eines seiner bekanntesten Werke, „Mord im Palast“, ist im Musée des Beaux-Arts in Besançon ausgestellt.

Cormon stellte die besonderen Lebensweisen der muslimischen Kultur mit lebhafter Phantasie dar und präsentierte sie dem Publikum. In den 1880er Jahren bildete er in seinem Atelier in Paris viele berühmte Maler aus, darunter Vincent Van Gogh, Émile Bernard, Henri Matisse und Henri de Toulouse-Lautrec. 1880 wurde er mit der Légion d'honneur ausgezeichnet und als Professor an die École des Beaux-Arts in Paris berufen.

1889 wurde er Mitglied der Akademie der Schönen Künste und wurde 1912 Präsident des französischen Kunstkomitees. Cormon wird als einer der führenden Künstler seiner Epoche angesehen, und sein Atelier erfreute sich großer Beliebtheit.