Biografie
Fidel Castro wurde am 13. August 1926 in der Stadt Mayari, Kuba, geboren. Er wuchs in einer wohlhabenden Familie auf und schloss seine Grundausbildung an privaten katholischen Schulen ab, bevor er 1945 an die Universität von Havanna ging.
Dort begann er ein Jurastudium und kam in Kontakt mit revolutionären Ideen. Nach seinem Abschluss im Jahr 1950 trat er verschiedenen Gruppen bei, die gegen das bestehende Regime in Kuba kämpften. Sein Überfall auf die Moncada-Kasernen im Jahr 1953 markierte einen Wendepunkt in Castros politischer Karriere.
Nach seiner Festnahme wurde er ins Gefängnis gesteckt, jedoch ein Jahr später wieder freigelassen. Castro wanderte nach Mexiko aus, wo er eine neue Guerillagruppe gründete, und kehrte 1956 nach Kuba zurück. 1959 gelang es ihm, die Regierung von Batista zu stürzen, und er wurde Präsident Kubas.
Nach seinem Amtsantritt begann er mit dem Aufbau einer sozialistischen Wirtschaft und brach die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten ab. 1961 verhängten die USA ein Embargo gegen Kuba. Castro versuchte, revolutionäre Bewegungen weltweit zu unterstützen und setzte sich nach dem Tod von Che Guevara im Jahr 1967 für kommunistische Revolutionen in Lateinamerika ein.
2006 übergab er aus gesundheitlichen Gründen seine Befugnisse an seinen Bruder Raul Castro. Am 19. Februar 2008 trat er als Vorsitzender des Staatsrates zurück.
Fidel Castro starb am 26. November 2016 im Alter von 90 Jahren. Auch nach seinem Tod forderte er eine kommunistische Regierung in Kuba.
Todesumstände
Küba