Francesco Borromini

Architekt

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Biografie

Francesco Borromini wurde am 25. September 1599 in Bissone, einem italienischsprachigen Teil der Schweiz, geboren. Sein richtiger Name war Francesco Castelli und er kam als Sohn eines Maurers zur Welt.

Sein Vater, Giovanni Domenico Castelli Brumino, und seine Mutter, Anastasia Garovo, prägten seine frühen Jahre. In jungen Jahren ließ sich Borromini in Rom nieder, wo er seine architektonische Karriere begann. Durch die Auseinandersetzung mit dem Stil Michelangelo Buonarroti und den Ruinen der Antike entwickelte er eine eigene, charakteristische Stilrichtung.

Im Jahr 1633 erhielt Borromini von der Familie San Carlo den Auftrag zum Bau der Kirche Quattro Fontane, die als sein erstes bedeutendes Werk als Architekt gilt. 1642 übernahm er in Rom den Auftrag zum Bau einer Kirche an der Universität Sapienza der Jesuiten und leitete 1653 den Bau der Kirche Sant’Agnese. Leider wurde er vor der Vollendung dieser Projekte mit anderen Aufgaben betraut.

Borromini widmete sich im Bereich der weltlichen Architektur der Umgestaltungen und Erweiterungen historischer Gebäude und fand dabei außergewöhnliche Lösungen. Im Sommer 1667, als sich sein seelisches Wohlbefinden verschlechterte, beging Borromini Suizid und beendete sein Leben in Rom. Er wurde in der Kirche San Giovanni dei Fiorentini bestattet.

Zu seinen bedeutendsten Werken zählen die Kirche Quattro Fontane, die Kapelle Filippini, die Kirche Sant'Agnese und die Kirche Sant' Ivo alla Sapienza. Als Architekt war Borromini in der Lage, die Formen alter Stile in seinen eigenen, einzigartigen Kreationen zu integrieren, ohne die Vergangenheit zu vernachlässigen.