Francesco Petrarca

Dichter

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Biografie

Francesco Petrarca wurde am 20. Juli 1304 in Arezzo, Italien, geboren und verstarb am 19. Juli 1374 im Alter von 70 Jahren in Arquà Petrarca.

Er gilt als einer der größten Gelehrten seiner Zeit und wird als einer der Gründungsväter des Humanismus angesehen. Sein Vater war Notar Petracco di Parenzo, die Mutter hieß Eletta Canigiani. Petrarca begann seine Ausbildung in Carpentras und setzte sein Jurastudium später an der Universität Montpellier fort, wechselte jedoch aufgrund seines Interesses an der klassischen Kultur an die Universität Bologna.

Gemeinsam mit Persönlichkeiten wie Dante Alighieri und Giovanni Boccaccio trug er zur Entstehung der modernen italienischen Sprache bei. Darüber hinaus ist er als erster bekannt, der den Begriff „dunkle Jahrhunderte“ für das Mittelalter verwendete. Die Liebe zu Laura, die er 1327 in Avignon sah, wurde zu einem zentralen Thema seiner Gedichte.

Der Tod Lauras während der großen Pestepidemie von 1348 hatte einen tiefen Einfluss auf Petrarcas Werke. Er setzte sich für die Kontinuität zwischen klassischer Kultur und Christentum ein und gilt als bedeutender Vertreter des europäischen Humanismus. 1341 wurde er in Rom als Dichter gekrönt und verfasste viele bedeutende Werke.

Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Canzoniere“ (Lieder) und „Trionfi“ (Triumphe). Im Jahr 1370 wurde er nach Rom gerufen, erlitt jedoch einen Schlaganfall in Ferrara. Am 19.

Juli 1374 verstarb er in Arquà Petrarca.