Biografie
Francis Bacon wurde am 22. Januar 1561 in London, England, geboren und war ein englischer Staatsmann und Philosoph. Er verstarb am 9.
April 1626 in Highgate, England, an Lungenentzündung. Bacon, der im Alter von 65 Jahren starb, begann seine Karriere 1613 als Generalstaatsanwalt, übernahm 1616 die Rolle des königlichen Beraters, wurde 1617 Siegelbewahrer und 1618 Oberster Richter. Im selben Jahr erhielt er den Titel Baron von Verulam, und 1621 wurde er zum Vikont von Saint Albans ernannt.
Bacon setzte auch seine philosophischen Arbeiten fort und verfasste 1609 das Werk „Die Weisheit der Alten, das Neue Organon“. Als Wegbereiter der empirischen Philosophie gilt Bacon als pragmatischer Denker, der sich auf konkrete Probleme konzentriert. Er hegt eine optimistische Vorstellung von einer glücklichen und erleuchteten Zukunft der Menschheit.
Bacon spielte eine entscheidende Rolle bei der Schaffung der notwendigen Bedingungen für den wissenschaftlichen Fortschritt. Allerdings sah er sich in verschiedenen Verfahren mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert und wurde 1621 von seinen offiziellen Ämtern entbunden. Nach diesen Ereignissen zog er sich zurück und steigerte seine philosophische Produktivität.
1621 schrieb er das Vorwort zur „Großen Erneuerung“ und vollendete 1622 ein Buch über die Geschichte von Heinrich VII. Doch sein Leben reichte nicht aus, um die „Große Erneuerung“ abzuschließen.