Francis Crick

Wissenschaftler
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Biografie

Francis Crick wurde am 8. Juni 1916 in der Stadt Weston Favell im Northamptonshire, England, geboren. Der Wissenschaftler trug den vollständigen Namen Francis Harry Compton Crick und galt als Molekularbiologe, Physiker und Neurowissenschaftler.

1953 entdeckte er gemeinsam mit James D. Watson und Maurice Wilkins die Struktur des DNA-Moleküls und erhielt dafür 1962 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Seine Ausbildung begann Crick an der Northampton Grammar School, bevor er im Alter von 14 Jahren als Stipendiat zur Mill Hill School in London wechselte, wo er Mathematik, Physik und Chemie studierte.

Mit 21 Jahren absolvierte er sein Bachelor of Science-Studium in Physik am University College London. Nach dem Zweiten Weltkrieg wandte sich Crick der Biologie zu und arbeitete im Strangeways Laboratory in Cambridge, wo er sich mit den physikalischen Eigenschaften des Zytoplasmas beschäftigte. Anschließend arbeitete er im Cavendish Laboratory mit Max Perutz und John Kendrew zusammen.

Ein wesentlicher Teil seiner Karriere fand beim Medical Research Council in Großbritannien statt. 1977 zog er in die Vereinigten Staaten und war als J.W. Kieckhefer Research Professor am Salk Institute tätig.

Dort führte er Forschungen zur Neurobiologie und zum menschlichen Bewusstsein durch und konzentrierte sich zu Beginn der 1980er Jahre auf die Funktionsweise des menschlichen Gehirns. In seinem Buch „Life Itself: Its Origin and Nature“ vertrat Crick die Ansicht, dass das Leben durch Mikroorganismen aus dem Weltraum entstanden ist. Francis Crick verstarb am 28.

Juli 2004 im Alter von 88 Jahren in San Diego, Kalifornien, an Kolonkrebs.