François Boucher

Maler

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Biografie

François Boucher, am 29. September 1703 in Paris, Frankreich, geboren, war ein berühmter französischer Rokoko-Maler. Seine Mutter Elizabeth Lemesle und sein Vater Nicolas Boucher waren beide mit der Dekorationsmalerei verbunden.

Seine künstlerische Ausbildung begann er als Lehrling bei seinem Vater und setzte seine Lehrzeit im Atelier des renommierten Malers François Lemoyne fort, wo er im Alter von 17 Jahren arbeitete. 1723 gewann er einen Wettbewerb und erhielt den „Grand Prix de Rome“, konnte das Stipendium aufgrund finanzieller Schwierigkeiten jedoch erst 1727 antreten. Nach seiner Ausbildung in Rom kehrte er 1731 nach Paris zurück, wo er als Porträtmaler Bekanntheit erlangte.

Mit seinem Werk „Rinaldo und Armida“ wurde er 1734 zum „nobilis enseignement membre“ ernannt. 1735 erhielt er den Titel „Helfer Professor“, bevor er später Professor und Rektor der Akademie wurde. Im Jahr 1733 heiratete er die 17-jährige Marie-Jeanne Buzeau, mit der er drei Kinder hatte.

Boucher schuf zahlreiche Porträts von Madame Pompadour und war auch für seine Entwürfe von handgewebten Wandteppichen bekannt. Zwischen 1757 und 1767 fertigte er prächtige Entwurfsskizzen für die „Sevr Fabrik“ an. 1765 wurde er von König Ludwig XV.

zum „Premier Peintre du Roi“ ernannt. Am 30. Mai 1770 verstarb er im Alter von 67 Jahren in Paris, Frankreich.