François-Noel Babeuf

Schriftsteller

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Biografie

François-Noel Babeuf wurde am 23. November 1760 als Sohn eines Bauern in Saint-Quentin, Frankreich, geboren. Er gilt als einer der führenden Köpfe der Französischen Revolution und ist auch unter dem Namen Gracchus Babeuf bekannt.

In jungen Jahren begann er in Noyon als Katasterbeamter zu arbeiten und wurde später Mitglied der Bodenkommission in Roye. Während dieser Tätigkeiten wurde er Zeuge der gesellschaftlichen Ungleichheit zwischen den Bauern und wohlhabenden Grundbesitzern. Diese Erfahrungen, kombiniert mit den Schriften von Jean Jacques Rousseau, verstärkten seine Empörung über die Ungleichheit.

1793 ließ sich Babeuf in Paris nieder, wo er während der radikal-demokratischen Herrschaft von Maximilien Robespierre verhaftet wurde. Nach seiner Freilassung im Jahr 1794 gab er eine Zeitschrift namens Le Journal de la liberté de la presse heraus, die er später in Le Tribun du Peuple umbenannte. In dieser Publikation setzte er sich für die Abschaffung des Privateigentums und die Gründung einer „Republik der Gleichen“ ein.

Nach seiner Verhaftung im Jahr 1795 setzte er seine Überlegungen zu egalitären Lehren fort und begann seine Karriere als professioneller Revolutionär. 1796 wurde er zum Anführer des Panthéon-Clubs, wo er für politische und wirtschaftliche Gleichheit kämpfte. Nach der Schließung des Clubs plante er jedoch mit einer geheimen Organisation namens Altılar Komitesi einen Aufstand.

Am 8. Mai 1796 gründete er zusammen mit seinen Freunden eine Organisation mit 17.000 Mitgliedern. Doch am 10.

Mai 1796 wurde er verhaftet, und im Prozess, der vom 20. Februar bis 26. Mai 1797 stattfand, wurde am 26.

Mai 1797 seine Verurteilung zur Enthauptung durch die Guillotine beschlossen. Babeufs Ideen beeinflussten die Französische Revolution von 1848, die Pariser Kommune und den Marxismus. In dem letzten Brief, den er vor seinem Tod an seine Frau und Kinder schrieb, äußerte er den Schmerz, für die Freiheit zu sterben.