Friedrich Schiller

Dichter

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Biografie

Friedrich Schiller wurde am 10. November 1759 in der Stadt Marbach am Neckar im deutschen Bundesland Württemberg geboren. Sein Vater, Johann Caspar Schiller, war Militärchirurg, während seine Mutter Elisabeth Dorothea Schiller war.

Schiller gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der zeitgenössischen deutschen Literatur und zusammen mit Johann Wolfgang von Goethe ist er eine zentrale Figur in diesem Bereich. Sein erstes Stück, die „Räuber“, veröffentlichte er 1781, und dieses Werk fiel durch seine gesellschaftskritischen Inhalte auf. Nach seiner Flucht aus Stuttgart im Jahr 1782 arbeitete Schiller als festangestellter Dramatiker am Mannheimer Theater.

1785 verfasste er das Gedicht „Ode an die Freude“, das später von Ludwig van Beethoven im Schlusschor seiner Neunten Sinfonie verwendet wurde. 1787 schrieb er sein Werk „Don Carlos“, das die freiheitlichen Gedanken der Aufklärung vertritt. Die drei Teile seines Werkes „Wallenstein“, die zwischen 1798 und 1799 entstanden, gehören zu seinen bekanntesten Erzeugnissen.

Am 3. Dezember 1799 zog Schiller nach Weimar und erhielt am 16. November 1802 den Adelstitel, wodurch er als Friedrich von Schiller bekannt wurde.

Am 9. Mai 1805 verstarb er im Alter von 46 Jahren in Weimar an Tuberkulose. Zu seinen bedeutendsten Theaterstücken zählen „Maria Stuart“, „Die Jungfrau von Orleans“ und „Wilhelm Tell“.

Am 22. Februar 1790 heiratete Schiller die Schriftstellerin Charlotte von Lengefeld und sie hatten vier Kinder.