Biografie
Gaetano Donizetti wurde am 29. November 1797 in Bergamo, der Cisalpinen Republik, geboren und verstarb am 8. April 1848 im lombardischen Gebiet des österreichischen Kaiserreichs.
Der italienische Opernkomponist zeigte schon in jungen Jahren großes Interesse an der Musik und begann, Klavier- und Harmonielehre zu lernen. Bereits frühzeitig wagte er seine ersten Kompositionen. 1803 besuchte er die Grundschule, wo seine musikalischen Talente die Aufmerksamkeit seiner Lehrer auf sich zogen, was dazu führte, dass er von seiner Familie an die Musikschule in Bergamo geschickt wurde.
Dort erhielt er Harmonielehrunterricht bei Giovanni Simone Mayr und setzte seine Ausbildung in Bologna mit Kontrapunkt und Komposition fort. Seinen ersten großen Erfolg feierte Donizetti 1818 mit der Uraufführung seiner Oper "Enrico di Borgogna" im Teatro San Luca in Venedig. 1827 erlangte er Berühmtheit, als er 12 Opern für die Theater in Neapel, Mailand und Wien komponierte.
Sein Werk "Anna Bolena" aus dem Jahr 1830 machte ihn in Europa bekannt. Nach der Vollendung der Opern "L'elisir d'amore" im Jahr 1832 und "Lucrezia Borgia" im Jahr 1833 übernahm er eine Professur und die Direktion an der Musikschule von Neapel. 1835 komponierte er die Oper "Lucia di Lammermoor" und reiste 1839 nach Paris, wo er die Werke "La fille du régiment" und "La favorite" schuf.
Im Jahr 1841 erzielten seine Opern in Rom und Mailand große Erfolge, und 1842 wurde er für seine in Wien uraufgeführten Werke vom Kaiser zum Hofkomponisten ernannt. Nach dem Verlust seiner Frau Virginya Vasselli im Jahr 1828 fiel er in eine tiefe Melancholie. 1847 erkrankte er schwer und verlor seinen Verstand, bevor er 1848 in seiner Geburtsstadt Bergamo verstarb.
Während seiner musikalischen Karriere hinterließ Donizetti ein umfangreiches und bedeutendes Werk.