Gandhi

Politiker

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Biografie

Mahatma Gandhi wurde am 2. Oktober 1869 in der Stadt Porbandar in Indien geboren. Er verstarb am 30.

Januar 1948 in Neu-Delhi im Alter von 79 Jahren. In der westlichen Welt ist Gandhi als „Großer Geist“ bekannt und gilt als der einzige politische Führer, der durch eine Politik der Gewaltlosigkeit eine große Revolution herbeiführte. Als Vorreiter der gewaltfreien Widerstandsbewegung entwickelte er Methoden wie Sitzstreiks und Boykotte.

Im Jahr 1894 gründete er den African Indian Congress, um sich für die Gesundheits-, Hygienen- und Bildungsprobleme der Inder einzusetzen. Während des Zulu-Aufstands im Jahr 1906 engagierte er sich mit der Gesundheitsvereinigung der Inder und widmete sich der Heilung der Menschen. Gandhi hatte sich dazu entschlossen, ehelos zu leben und widmete sich in dieser Zeit dem Kampf seines Volkes.

Im Jahr 1913 organisierte er einen Marsch für die Rechte der Inder, der in der Öffentlichkeit große Wellen schlug. 1919 sprach er sich gegen die Gesetze aus, die der Regierung außergewöhnliche Befugnisse im Umgang mit den Unruhen in Punjab verliehen, was zu verschiedenen Gewaltereignissen führte. 1924 begann er einen Hungerstreik, um die hindu- und muslimischen Gemeinschaften zu versöhnen, und versuchte 1938, die Kluft zwischen diesen beiden Gruppen zu schließen.

1947 war es Gandhis größte Leidenschaft, die Unabhängigkeit Indiens zu erreichen. Doch die Spannungen zwischen Hindus und Muslimen nahmen zu, und am 30. Januar 1948 wurde er auf dem Weg zu einem Gebetstreffen von einem radikalen hinduistischen Jugendlichen erschossen.