Gaspar Noe

Regisseur

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Biografie

Gaspar Noé wurde am 23. Dezember 1963 in Buenos Aires, der Hauptstadt Argentiniens, geboren. In der Filmwelt ist der Regisseur, Drehbuchautor und Produzent bekannt dafür, in seinen Werken eine provokative Erzählweise zu verfolgen, die darauf abzielt, das Publikum zu verstören.

Häufig behandelt Noé Themen wie Sexualität, Gewalt und intensiven Nihilismus. Seine Karriere im Kino begann 1985 als Co-Regisseur unter dem argentinischen Regisseur Fernando Solanas in dem Film „El exilio de Gardel (Tangos)“. Noch im selben Jahr gab er mit dem Kurzfilm „Tintarella di luna“ sein Debüt als Regisseur.

Mit dem Kurzfilm „Carne“ aus dem Jahr 1991 wurde er international aufmerksam und erhielt dafür einen Preis beim Filmfestival von Cannes. Sein erster Spielfilm „Seul contre tous“ (Gegen alle) aus dem Jahr 1998 sorgte wegen seiner expliziten sexuellen und gewalttätigen Szenen für großes Aufsehen. In den Folgejahren stellte er bedeutende Werke wie „Irréversible“ (2002) und „Enter the Void“ (2009) vor.

2018 wurde er beim Festival von Cannes mit dem Art Cinema Award für „Climax“ ausgezeichnet, und 2022 erhielt er beim Istanbul Film Festival den Preis für den besten Film mit seinem Werk „Vortex“. Noé hat angegeben, dass er von den Filmen Stanley Kubricks inspiriert wurde und diese Einflüsse häufig in seinen eigenen Arbeiten verarbeitet. Zudem ist er mit der Autorin und Regisseurin Lucile Hadžihalilović verheiratet.

Neben seiner filmischen Laufbahn war er eine Zeit lang als Gastprofessor für Film an der European Graduate School in der Schweiz tätig. Gaspar Noé zieht weiterhin mit seinem einzigartigen filmischen Stil die Aufmerksamkeit auf sich.