Biografie
Gazanfer Özcan wurde am 27. Januar 1931 in Istanbul geboren und verstarb am 17. Februar 2009.
Er zählt zu den bedeutenden Persönlichkeiten des türkischen Theaters und erzielte 1955 mit dem Theaterstück "Mahallenin Romanı" seinen großen Durchbruch. Das Künstlerleben begann er 1952 mit dem Film "İngiliz Kemal Lawrence'a Karşı" und trat in zahlreichen Filmen zwischen 1952 und 1975 auf, bevor er sich für eine lange Zeit aus der Filmwelt zurückzog. Im Jahr 1992 kehrte er mit der Rolle in dem Film "Burnumu Keser Misiniz" zurück, gefolgt von seiner Beteiligung an dem Film "Komser Şekspir" im Jahr 2000.
2007 feierte er mit dem Film "Beyaz Melek" sein Comeback im Kino. Gemeinsam mit Gönül Ülkü gründete Özcan das "Gönül Ülkü - Gazanfer Özcan Theater" und eroberte mit vielen Theaterproduktionen, Kinofilmen und Serien das Herz des türkischen Publikums. Besonders bekannt wurde er durch die Rolle des Hüsnü Kuruntu in der Reihe "Kuruntu Ailesi", die er von 1983 bis 2002 über 19 Jahre hinweg spielte.
Im Jahr 1998 wurde er vom Ministerium für Kultur und Tourismus der Republik Türkei mit dem Titel „Staatskünstler“ ausgezeichnet. Gazanfer Özcan verstarb im Alter von 78 Jahren an Ateminsuffizienz, seine Beisetzung fand in einer Zeremonie am Haldun Taner Sahnesi statt, bevor er auf dem Karaca Ahmet Friedhof beigesetzt wurde.