Georg Bednorz

Wissenschaftler

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Biografie

Georg Bednorz wurde am 16. Mai 1950 in der Stadt Neuenkirchen, Deutschland, geboren. Als viertes Kind von Anton und Elisabeth Bednorz wuchs er in einem musikalischen Umfeld auf, da sein Vater Grundschullehrer und seine Mutter Klavierlehrerin war.

Im Alter von 13 Jahren entdeckte Bednorz sein Interesse an klassischer Musik und begann, in der Schulorchester, Geige zu spielen, bevor er seine Musikkarriere auf der Trompete fortsetzte. 1968 nahm er sein Studium im Fach Chemieingenieurwesen an der Universität Münster auf. 1986 entdeckte Bednorz zusammen mit Alex Müller, dass ein Material aus Kupferoxid, das Lanthan- und Barium-Zusätze enthielt, bei signifikant höheren Temperaturen superleitend wurde, als zuvor getestete Materialien.

Diese Entdeckung stellte einen wichtigen Meilenstein im Bereich der Supraleitung dar und führte zu umfassenden Forschungen an ähnlichen Materialien. Für seine Arbeiten erhielt er 1987 den Nobelpreis für Physik. Zudem wurde Bednorz mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter der Dreizehnte Fritz London Memorial Preis, der Dannie Heineman Preis, der Robert Wichard Pohl Preis, der Hewlett-Packard Europhysics Preis, der Marcel Benoist Preis und der Viktor Moritz Goldschmidt Preis.

Im Jahr 2008 veröffentlichte er ein Buch mit dem Titel „Innovationskultur: von der Wissenschaft zum Produkt“. Georg Bednorz wird als bedeutende Figur in der Wissenschaftswelt anerkannt und ist vor allem für seine Arbeiten im Bereich der Supraleitung bekannt, während er gleichzeitig auch seine Interessen in der Musik pflegt.