Georg Büchner

Schriftsteller

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Biografie

Georg Büchner wurde am 17. Oktober 1813 in Goddelau, in der Nähe von Darmstadt, Deutschland, geboren. Er war das älteste von sechs Geschwistern und der Bruder des materialistischen Denkers Ludwig Louis Büchner (1824-1899).

Als Büchner drei Jahre alt war, zog seine Familie nach Darmstadt, wo er seine Grundschule begann. 1831 nahm Büchner das Medizinstudium in Straßburg auf und wechselte 1833 an die Universität Gießen, um Philosophie und Geschichte zu studieren. 1836 promovierte er an der Universität Zürich in Naturwissenschaften und wurde im selben Jahr Professor für Vergleichende Anatomie.

Mit seinen drei früh geschriebenen Stücken leitete Büchner eine Modernisierung des Theaters ein. Er legte die Grundlagen für das deutsche Theater des 20. Jahrhunderts und stellte die Menschen in seinen Werken von ihren gesellschaftlichen, historischen und psychologischen Dimensionen aus dar.

Sein erstes Stück 'Dantons Tod' schrieb er 1835 und es behandelt die Französische Revolution. Das Werk 'Woyzeck' wurde posthum als Oper vertont. Büchner verstarb am 19.

Februar 1837 in Zürich, Schweiz, im Alter von 24 Jahren an Typhus. Zu seinen Werken gehören auch 'Lenz' und 'Leonce und Lena'. Büchners Stücke fallen durch ihre Nutzung historischer Dokumente und die Auseinandersetzung mit der Einsamkeit des Individuums in der Gesellschaft auf.

Sein Einfluss wurde von Schriftstellern wie Gerhart Hauptmann und Bertolt Brecht fortgeführt.