Biografie
Georg Friedrich Händel wurde am 23. Februar 1685 in der Stadt Halle in Deutschland geboren und starb am 14. April 1759 in London, England.
Händel, der im Alter von 74 Jahren verstarb, war ein renommierter deutscher Komponist, der vor allem für seine Opern, Oratorien und Instrumentalmusik bekannt ist. Seine musikalische Laufbahn begann im Alter von sieben Jahren, als er heimlich das Orgelspiel erlernte. Auch wenn sein Vater zunächst gegen eine Musikkarriere war, erhielt Händel durch die Unterstützung seines Umfelds die Möglichkeit, seine musikalische Ausbildung fortzusetzen.
Mit 11 Jahren lernte er, viele Instrumente wie Orgel, Geige, Klavier und Oboe zu spielen, und komponierte Kammermusikwerke. Sein Vater wünschte sich, dass er Jurist wird, weshalb Händel an der Universität Halle Rechtswissenschaften studierte. Dennoch gab er seine Leidenschaft zur Musik nie auf und arbeitete als Organist an der Reformierten Kirche in Halle.
1706 zog er nach Hamburg, wo er dem Orchester der Hamburgischen Staatsoper beitrat. 1708 reiste er nach Italien, wo er berühmte Musiker traf und 1707 in Florenz seine erste italienische Oper 'Rodrigo' schrieb. 1710 kehrte er nach Hannover zurück und wurde zum Kapellmeister von Kurfürst Georg ernannt.
1718 zog er nach London, wo er vom Herzog von Chandos zum Kapellmeister ernannt wurde. 1726 erlangte er die britische Staatsbürgerschaft und wurde Komponist der Königlichen Kapelle. Bis 1741 komponierte er 40 Opern und wurde als musikalischer Leiter, Komponist, Virtuose sowie Cembalo- und Orgelinterpret anerkannt.
1750 erlitt er einen Verkehrsunfall, und als er sich wieder erholte, war sein Sehvermögen beeinträchtigt. Händel starb am 20. April 1759 und wurde in der Poets’ Corner der Westminster Abbey beigesetzt.