Biografie
George Berkeley wurde am 12. März 1685 in Kilkenny, Irland, geboren und verstarb am 14. Januar 1753 im Alter von 68 Jahren in Oxford, England.
Nach seinem Abschluss am Trinity College, wo er Philosophie und Theologie studierte, trat er in den Dienst der Kirche und wurde 1734 Bischof in Cloyne, Irland. Berkeley ist bekannt für seine Ideen, die die Philosophie bis an ihre extremsten Grenzen treiben. Er stellte die Beziehung zwischen der Existenz der Außenwelt und dem menschlichen Wissen in Frage und formulierte den immateralistischen Grundsatz „Sein ist Wahrgenommenwerden“ (Esse est percipi).
Seiner Auffassung nach gibt es außerhalb des menschlichen Denkens keine unabhängige Außenwelt. Durch die Auseinandersetzung mit den Gedanken von John Locke und Nicholas Malebranche begann Berkeley, an der Existenz von Materie zu zweifeln und untersuchte in seinem Werk „Toward a New Theory of Vision“, wie die Wahrnehmung von Raum durch die Sinne des Sehens und des Tasts entsteht. Um die Hochschulbildung in Amerika zu fördern, setzte er sich aktiv dafür ein und vermachte seine Farm in Rhode Island an die Yale University.
Berkeley war überzeugt, dass die Philosophie und die Wissenschaft von ihren Fehlern befreit werden müssen, und widmete sein Leben diesem Ziel.