Biografie
Georges Bizet, am gebürtigen Franzosen, wurde am 25. Oktober 1838 in Paris geboren. Der Künstler, dessen vollständiger Name Alexandre-Cesar-Leopold Bizet war, ist vor allem durch seine 1875 uraufgeführte Oper 'Carmen' bekannt geworden.
Sein musikalisches Talent zeigte sich bereits in der Kindheit, als er von seinem Vater Musikunterricht erhielt. Mit sechs Jahren besuchte Bizet die Grundschule und wurde im Alter von neun Jahren am Pariser Konservatorium aufgenommen. Dort erhielt er Unterricht von bedeutenden Komponisten wie Charles Gounod und Fromental Halévy.
Im Jahr 1855, im Alter von 17 Jahren, gewann er mit der Operette 'Le Docteur Miracle' den ersten Preis. Zwei Jahre später, 1857, erwarb er mit der Kantate 'Clovis et Clotilde' den Grand Prix de Rome und schloss das Pariser Konservatorium ab. Nach zwei Jahren in Italien schrieb er 1863 die Oper 'Les Pêcheurs de Perles' und 1866 'La jolie fille de Perth', jedoch konnten diese Werke nicht den erwarteten Erfolg erzielen.
Zwischen 1872 und 1876 komponierte er die Bühnenmusik '2 L’Arlesienne-Suiten' für das Drama 'L'Arlésienne' von Alphonse Daudet. Seine 1874 vollendete Oper 'Carmen' feierte 1875 Premiere und läutete eine neue Ära in der Operngeschichte ein. Allerdings erhielt das Werk heftige Kritik, und Bizet, der von dem Skandal betroffen war, verstarb am 3.
Juni 1875 im Alter von 37 Jahren an einem Herzinfarkt, bedingt durch eine chronische Kehlkopfentzündung. Zu Bizets weiteren bedeutenden Werken zählen 'Le Docteur Miracle', 'Don Procopius', 'Ivan IV', 'Céline', die 'Sinfonie in C-Dur', 'Zwölf Stücke für vier Hände', 'Ouvertüre nationale' und 'Kleine Orchestersuite'.