Georges Enescu

Komponist

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Biografie

Georges Enescu wurde am 19. August 1881 in der rumänischen Stadt Liveni geboren und verstarb am 4. Mai 1955 in Paris, Frankreich.

Er gilt als der größte Komponist Rumäniens und hat auf meisterhafte Weise Motive der rumänischen Volksmusik in seinen Werken verarbeitet. Bereits im Alter von drei Jahren entwickelte er eine Leidenschaft für die Geige und erwarb eine viertelweise Geige, während er seine ersten Lektionen beim Geiger Nicolas Chioru erhielt. Mit vier Jahren war er Schüler des berühmten Geigers und Komponisten A.

Caudella. 1888 schrieb er sich am Konservatorium in Wien ein, wo er Unterricht bei Prof. Hellmesberger und Prof.

Fuchs erhielt. 1894 lernte er in Wien Brahms kennen, der ihn ermutigte, an das Pariser Konservatorium zu wechseln. Dort erhielt er Unterricht von renommierten Persönlichkeiten wie A.

Thomas, J. Massenet, A. Gedalge und G.

Faure. 1897 gewann er den zweiten Platz in Kompositions- und Fugenkunst sowie den ersten Platz im Wettbewerb für Geigeninterpretation. 1898 präsentierte er in Paris seine erste Komposition, das 'Rumänische Gedicht', und erzielte damit großen Erfolg.

1899 schloss er das Pariser Konservatorium mit Auszeichnung ab und ging als Geigenvirtuose auf Konzerttournee. Von der rumänischen Königin wurde er zum Hofgeiger ernannt und erfüllte dieses Amt bis 1912. Als Gründer der rumänischen Nationalmusikschule begann Enescu nach seiner Rückkehr nach Paris an der Ecole Normale de Musique Unterricht in Geige und Literatur zu geben.

Er bildete den berühmten Geiger Jehudi Menuhin aus. 1923 unternahm er eine Konzertreise nach Amerika und wurde als Dirigent bei Konzerten mit dem Philadelphia Symphony Orchestra in New York bekannt. 1936 führte er seine einzige Oper 'Oedipe', die er in Paris komponiert hatte, auf.

Während des Zweiten Weltkriegs verbrachte er die Jahre in Bukarest, bevor er 1946 erneut nach Amerika ging, um in New York als Geigenlehrer tätig zu sein. 1950 kehrte er nach Paris zurück. Im Laufe seines Lebens schrieb Enescu eine Oper, drei Sinfonien und drei Violinklavier-Sonaten und leitete in seinen letzten Lebensjahren die rumänische Kompositionsbewegung.

Nach einer Erkrankung im Jahr 1954, die ihn daran hinderte zu arbeiten, verstarb er am 4. Mai 1955 in Paris.