Georges Perec

Schriftsteller

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Biografie

Georges Perec wurde am 7. März 1936 in Paris, Frankreich, geboren und war ein französischer Schriftsteller, der Essays und Romane verfasste. Seine literarische Karriere begann während seines Studiums der Geschichte und Soziologie an der Sorbonne, wo er Rezensionen und Essays in Zeitschriften wie „La Nouvelle Revue Française“ und „Les Lettres Nouvelles“ veröffentlichte.

Im Jahr 1958 trat Perec in die Armee ein und heiratete ein Jahr später Paulette Petras. Das Paar lebte ein Jahr lang in Tunis, wo Paulette als Lehrerin arbeitete. 1961 nahm Perec eine Stelle als Archivar im Neurophysiologielabor des Saint-Antoine-Krankenhauses an, wo er bis 1978 tätig war.

1967 trat der Autor der literarischen Gruppe Oulipo bei und erhielt für sein Meisterwerk „La Vie mode d'emploi“ (Das Leben Gebrauchsanweisung) den Médicis-Preis. Mit seinem ersten Roman „Les Choses“ (Die Dinge) wurde er 1965 mit dem Renaudot-Preis ausgezeichnet. In seinen Werken griff Perec häufig auf Rätsel, Wortspiele und Ironie zurück.

In den Werken „La Boutique Obscure“ (Der dunkle Laden), das 1973 erschien, sowie „W, oder die Erinnerung an die Kindheit“, das 1975 veröffentlicht wurde, finden sich autobiografische Elemente. 1981 begann er an der University of Queensland einen Kurs für kreatives Schreiben, kehrte jedoch nach Frankreich zurück, als er aufgrund seiner Nikotinsucht an Lungenkrebs erkrankte, und verstarb am 3. März 1982.