Biografie
Gerhard Schröder wurde am 7. April 1944 in der Stadt Mossendorf, Deutschland, geboren. Sein vollständiger Name ist Gerhard Fritz Kurt Schröder.
Schon in jungen Jahren setzte er seine Ausbildung unter schwierigen Bedingungen fort. Mit 14 Jahren begann er in verschiedenen Geschäften zu arbeiten und wurde als talentierter Mittelfeldspieler in Amateurfußballligen bekannt. Nach seinem Abschluss an der juristischen Fakultät der Universität Göttingen im Jahr 1966 war Schröder ab 1972 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität tätig und eröffnete 1978 sein eigenes Anwaltsbüro, womit er seine Karriere als Anwalt begann.
Seine politische Laufbahn begann Schröder 1963 mit dem Beitritt zur Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). In der Zeit von 1978 bis 1980 war er Vorsitzender der Jugendorganisation JUSO der SPD. 1980 wurde er in den Deutschen Bundestag gewählt und 1986 zog er in das Landtagsparlament von Niedersachsen ein, wo er die Führung der SPD-Fraktion übernahm.
Im Jahr 1990 trat er das Amt des Ministerpräsidenten von Niedersachsen an und war von 1998 bis 2005 Bundeskanzler Deutschlands. Schröder ist bekannt als einer der stärksten Befürworter der Türkeis Europäischer Union Kandidatur. Im Jahr 2013 erwarb er ein Haus in der Gemeinde Gümüşlük, die zur Stadt Bodrum in der Provinz Muğla gehört.
Gerhard Schröder war viermal verheiratet und hat zwei Kinder adoptiert. 2018 heiratete er die südkoreanische Übersetzerin Kim So-yeon. Nach seiner Zeit als Bundeskanzler begann er, für das russische Energieunternehmen Gazprom zu arbeiten, und wurde 2016 in den Aufsichtsrat von Rosneft gewählt.