Biografie
Gertrude Bell wurde am 14. Juli 1868 in Durham County, England, geboren und verstarb am 12. Juli 1926 in Bagdad, Irak.
Sie erhielt eine Ausbildung in Geschichte, Geografie und Archäologie und war die erste Frau, die mit Auszeichnung an der Universität Oxford graduierte. Bell ist bekannt für ihre Reisen in den arabischen Wüsten und die von ihr verfassten Artikel. Sie wurde von den Arabern als "Tochter der Wüste" und "die ungekönigte Königin Iraks" bezeichnet.
Im Jahr 1902 bestieg sie den höchsten Gipfel der Alpen, der fortan den Namen Gertrude Spitze trug. Während des Ersten Weltkriegs war sie im britischen Geheimdienst tätig und unterstützte Aufstände gegen das Osmanische Reich, indem sie Beziehungen zu arabischen Stämmen knüpfte. Nach dem Krieg spielte sie eine bedeutende Rolle in der politischen Struktur des Irak und ernannte Faisal I.
zum König von Irak. 1926 beging Bell durch die Einnahme einer hohen Dosis Schlafmittel Selbstmord und wurde auf dem britischen Friedhof in Bagdad beigesetzt. Zeitlebens hatte sie zahlreiche Fotografien aufgenommen und leistete bedeutende Beiträge im Bereich der Archäologie.