Biografie
Giacomo Giralomo Casanova wurde am 2. April 1725 in Venedig, Italien, geboren und starb am 4. Juni 1798 im tschechischen Duchcov im Alter von 73 Jahren.
Casanova ist einer der bekanntesten Verführer der Geschichte, berühmt für sein Talent, die Herzen der Frauen zu erobern. Seine Mutter war die Schauspielerin Zanetta Farussi, während sein biologischer Vater Michele Grimani war. Den Nachnamen Casanova erhielt er von Gaetano Giuseppe Casanova, dem Ehemann seiner Mutter und ebenfalls Schauspieler und Tänzer.
Die Familientradition von Casanova war ziemlich kompliziert; er war das älteste von sechs Kindern. Sein erstes sexuelles Erlebnis hatte er im Alter von 11 Jahren und er erwarb im Alter von 16 Jahren einen Juraabschluss an der Universität Padua. Neben Italienisch sprach Casanova auch Latein, Altgriechisch, Französisch, Englisch, Spanisch und Hebräisch.
Nach seiner Rückkehr nach Venedig im Jahr 1740 begann er eine Karriere im Kirchenrecht, die jedoch aufgrund von Skandalen nicht lange währte. Er leistete Militärdienst, reiste nach Istanbul und kehrte anschließend nach Venedig zurück. Im Alter von 21 Jahren rettete er das Leben eines Adligen, was ihn wohlhabend machte, jedoch verlor er sein Vermögen im Zuge eines Lottogewinns in Paris.
1755 wurde Casanova aufgrund seines Interesses an der Magie verhaftet und zu fünf Jahren Haft verurteilt. Es gelang ihm jedoch, aus dem Gefängnis zu entkommen. 1774 kehrte er nach einer Begnadigung nach Venedig zurück, hatte sich jedoch 1782 erneut mit der Stadt überworfen und zog nach Paris.
Sein größtes Werk ist die Autobiografie „Die Geschichte meines Lebens“, die er 1785 verfasste. In diesem Werk beschreibt er detailliert seine sexuellen Beziehungen zu 122 Frauen und das soziale Leben seiner Zeit. Heutzutage gilt Casanova als Symbol der Kunst des Verführens.