Gılgamış

Biografie

Gilgamesch ist der halbmythologische König der Stadt Uruk in Mesopotamien und wird als der erste Held der Weltliteratur betrachtet. Es wird geschätzt, dass er zwischen 2800 und 2500 v. Chr.

regierte. Laut den sumerischen Königsliste wird Gilgamesch als ein halbgöttlicher Mensch beschrieben, der 126 Jahre alt wurde. Sein Vater ist der Priesterkönig Lugalbanda und seine Mutter ist die Göttin Ninsun.

Das Epos von Gilgamesch erzählt von seinen Heldentaten und seiner Suche nach Unsterblichkeit. Dieses Epos wurde aus Tontafeln in akkadischer und sumerischer Sprache zusammengestellt und entstand etwa tausend Jahre nach Gilgameschs Tod. Von den überlieferten Tafeln sind 12 erhalten, allerdings sind einige davon beschädigt.

Gilgamesch wird wegen seiner grausamen Herrschaft von dem Himmelsgott Anu mit einem wilden Tier namens Enkidu konfrontiert. Enkidu wird später zu Gilgameschs engstem Freund. Auch in einer Auseinandersetzung mit der Liebesgöttin Ischtar verweigert Gilgamesch deren Heiratsantrag.

Als Reaktion darauf sendet Ischtar einen Stier, um Gilgamesch zu töten, doch Gilgamesch und Enkidu besiegen das Tier. Der Tod von Enkidu löst bei Gilgamesch die Suche nach Unsterblichkeit aus. Er begibt sich auf die Reise, um den Weisen Utnapischtim zu finden.

Utnapischtim lehrt ihn das Geheimnis der Unsterblichkeit, doch bevor Gilgamesch das Unsterblichkeitskraut essen kann, wird es ihm von einer Schlange gestohlen. Das Epos endet mit der Niederlage von Gilgamesch im Angesicht des Todes.