Biografie
Gioacchino Rossini wurde am 29. Februar 1792 in Pesaro, im Kirchenstaat, geboren und verstarb am 13. November 1868 in Passy bei Paris.
Der berühmte italienische Komponist, der durch seine Opern bekannt wurde, starb im Alter von 76 Jahren. Rossini, der mehr als vierzig Opern verfasst hat, begann seine Musikkarriere in jungen Jahren und trat in die Philharmonische Schule in Bologna ein. Seine erste Oper, 'Demetrio e Polibio', wurde 1812 uraufgeführt.
Mit der Oper 'Tancredi', die er 1813 in Venedig schrieb, erlangte er breitere Bekanntheit. Dank eines Vertrags mit dem Direktor des Theaters in Neapel, Barbaja, erhielt er ein jährliches Gehalt von 15.000 Franc, unter der Bedingung, dass er mindestens zwei Opern pro Jahr schrieb. Mit seiner Oper 'Der Barbier von Sevilla' erzielte Rossini im Jahr 1816 einen großen Erfolg.
Im Alter von 30 Jahren zog er sich aus dem Opernschreiben zurück und heiratete 1845 nach dem Tod seiner ersten Frau eine musikbegeisterte Witwe namens Olmpe Pelisie. Rossini wurde in Paris beigesetzt, jedoch forderte Italien 18 Jahre später die Überführung seines Grabes zurück. Der Künstler wurde der italienischen Regierung übergeben und auf seine letzte Reise geschickt.
Zu seinen bedeutendsten Werken zählen Opern wie 'Cenerentola', 'Otello' und 'Guillaume Tell'. Auch religiöse Musikwerke wie die 'Petite Messe Solennelle', 'Stabat Mater' und 'Messa di Gloria' gehören zu Rossinis umfangreichem Schaffen.