Giulio Mongeri

Architekt
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Biografie

Giulio Mongeri wurde am 1. August 1873 in Istanbul im Osmanischen Reich geboren und verstarb am 30. November 1951 im Alter von 78 Jahren in Venedig, Italien.

Er war ein türkischer Staatsbürger mit levantinischen Wurzeln und gilt als wichtiger Vertreter der Ersten Nationalen Architekturschule. Nach dem Abschluss seines Architekturstudiums an der Accademia di Brera in Mailand kehrte er nach Istanbul zurück, wo er zahlreiche bedeutende Projekte realisierte. Zwischen 1900 und 1930 erlangte er Bekanntheit durch die von ihm errichteten Gebäude in Istanbul, Ankara und Bursa.

Sein erstes bedeutendes Design entstand 1906 mit dem Projekt der Kirche und der Wohnungen von Saint Antoine in Beyoğlu. Zudem entwarf er bedeutende Bauwerke wie den Karaköy Palas, den Maçka Palas, die Osmanische Bank und die Ziraat Bankası. Neben seiner Architekturkarriere hatte Mongeri auch eine Leidenschaft für die Fotografie und schuf Fotos, die als Dokumentation seiner Zeit gelten.

Bis 1930 trug er zur Ausbildung der ersten Generation von Architekten der Republik bei und spielte eine Schlüsselrolle in der Ausbildung vieler junger Architekten. Nach seiner Rückkehr nach Italien besuchte er kurzzeitig Istanbul, um seine Familie zu besuchen. Giulio Mongeri wurde auf dem Familiengrabmal in Mailand beigesetzt.