Biografie
Giuseppe Garibaldi wurde am 4. Juli 1807 in Nizza geboren, das damals zum Königreich Sardinien gehörte. Bekannt als italienischer General, Sozialwissenschaftler, Anführer und Schriftsteller, bereiste Garibaldi zahlreiche Orte in Europa und Amerika und engagierte sich aktiv in militärischen und sozialen Bewegungen.
Er gilt als eine der bedeutendsten Figuren der italienischen Einigungsbewegung und leitete die Gründung des italienischen Staates ein. Die Italiener verehren ihn als einen der größten Helden des Landes. Garibaldi wuchs in jungen Jahren als Seemann auf und lebte von 1828 an drei Jahre in Istanbul.
Während dieser Zeit war er der Gründer und erste Präsident der Italienischen Arbeitervereinigung. 1833 begegnete er einem politischen Flüchtling aus Russland und beschloss, für die Unabhängigkeit Italiens zu kämpfen. Wegen seiner Teilnahme an einem Aufstand im Piemont wurde er 1834 zum Tode verurteilt.
Anschließend reiste er nach Südamerika, wo er an verschiedenen Kriegen teilnahm. 1842 heiratete er in Uruguay und bekam vier Kinder. Im Jahr 1859 spielte er eine wichtige Rolle im Zweiten Italienischen Unabhängigkeitskrieg und trug 1861 zur Gründung des Königreichs Italien bei.
Garibaldi verstarb am 2. Juni 1882 im Alter von 75 Jahren auf Caprera, einer Insel Sardiniens. Sein Leben war eine Inspirationsquelle für viele nationale Bewegungen, und in Italien wird sein Name auf zahlreichen Straßen geehrt.