Biografie
Giuseppe Verdi wurde am 10. Oktober 1813 in der italienischen Stadt Parma geboren. Er gilt als einer der bedeutendsten Komponisten in der Musikgeschichte und verstarb am 27.
Januar 1901 in Mailand. Mit 88 Jahren hinterließ Verdi ein bleibendes Erbe und wird als einer der Pioniere betrachtet, die die Oper als ein demokratisches Ausdrucksmittel nutzten. Obwohl in seiner Familie niemand musikalisch war, fiel seine große Leidenschaft zur Musik auf.
Seine ersten Unterrichtsstunden erhielt er vom Kirchenorganisten in Roncole und setzte seine musikalische Ausbildung mit Unterstützung der Orchestermitglieder in der Stadt Busseto fort. Mit zehn Jahren begann er, in der Kirche Orgel zu spielen, und durch Antonio Barezzi, den Vorsitzenden der Philharmonischen Gesellschaft seiner Stadt, erhielt er die Möglichkeit, das Mailänder Konservatorium zu besuchen. Leider bestand er jedoch die Aufnahmeprüfung nicht.
Durch privaten Unterricht kam er mit der Opernmusik in Berührung und wuchs im künstlerischen Umfeld Mailands auf. Im Jahr 1838 heiratete er Margherita, die Tochter der Familie Barezzi, und vollendete 1839 seine erste Oper „Ormerto“. Diese Oper erreichte jedoch nicht den gewünschten Erfolg.
Mit der Oper „Nabucco“ feierte Verdi seinen Durchbruch, und sein Ruhm überschritt bald die Grenzen Italiens. Nach 1851 trat er mit Werken wie „Rigoletto“, „La Traviata“ und „Il Travatore“ in seine reifere Schaffensphase ein. 1871 komponierte er auf Wunsch des ägyptischen Vizekönigs Ismail Pascha die Oper „Aida“, die ihm großen Erfolg einbrachte.
Mit 77 Jahren schrieb er seine letzte Oper „Falstaff“ und entwickelte eine Methode, die Musik für die Bühne zu arrangieren. Verdi erhielt zahlreiche Auszeichnungen sowohl in Italien als auch im Ausland und war während seiner gesamten künstlerischen Laufbahn eine wichtige Figur.