Biografie
Göksel Arsoy wurde am 15. März 1936 in Kayseri geboren. Seine Familie hat griechische Wurzeln, und seine Mutter Hesna Arsoy ist die Enkelin von Mollazade Ali Talat Bey, einem Mitglied der Hanyan-Elite.
Sein Vater Remzi Aksoy war Spezialist für Diesel- und Sauerstoffmotoren in Deutschland. Nachdem seine Familie zur Kayseri Luftwaffenbasis versetzt wurde, wuchs Arsoy dort auf und absolvierte seine Grund- und Hauptschulausbildung in Kayseri, bevor er nach Istanbul zog, um seine Ausbildung fortzusetzen. Nach dem Abschluss des Haydarpaşa Gymnasiums setzte er sein Studium an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Istanbul fort.
1958 gab Arsoy mit dem Film "Kara Günlerim", der von Sırrı Gültekin inszeniert wurde, sein Filmdebüt und feierte 1961 mit dem Film "Samanyolu" einen großen Durchbruch. Besonders in den 60er Jahren wurde er durch zahlreiche Filme zu einer der bedeutendsten Figuren des türkischen Kinos. Arsoy, der unter dem Spitznamen "Altın Çocuk" bekannt ist, übernahm 1966 die Hauptrolle im Film "Altın Çocuk", der als lokale Antwort auf James Bond gilt.
Dieser Film erregte großes Interesse in den arabischen Ländern, und Arsoy begann, gemeinsame Projekte mit arabischen Partnern zu entwickeln. Neben seiner Filmkarriere trat er auch auf, nachdem er türkische Kunstmusik studiert hatte, in den berühmten Vergnügungsetablissements auf. 1962 gründete er die "Göksel Film Şirketi", die nach ihm benannt wurde, und begann mit der Produktion von Filmen.
Er heiratete 1961 Soley Hanım und hat eine Tochter namens Aşkım und einen Sohn namens Gökhan. 1999 wurde er beim Antalya Film Festival mit dem Lebenslang-Ehrungspreis ausgezeichnet. Zudem hatte er auch Ämter wie den Präsidenten des Istanbul Tennis Club und den Präsidenten der "Sportföderation für alle" inne.
Während seiner Filmkarriere wirkte Arsoy in zahlreichen unvergesslichen Filmen und wird als eine der wichtigen Figuren des türkischen Kinos anerkannt.