Biografie
Gönül Akkor wurde am 4. Februar 1942 in Istanbul geboren. Sie wuchs in einer musikalischen Familie auf und verbrachte ihre Kindheit in Eyüp.
Ihr Vater, Tahsin Bey, hatte eine schöne Stimme, und ihre Mutter, Muzaffer Hanım, spielte die Oud, was ihr ein Leben voller Musik ermöglichte. 1954 trat sie in die Bursa Mädchenschule ein, verließ diese aber im Sommer 1956. Im selben Jahr heiratete sie auf Wunsch ihres Vaters und zog nach İskenderun.
Aus dieser Ehe stammen zwei Kinder, doch 1959 ließ sie sich scheiden und kehrte nach Istanbul zurück. 1961 gewann sie die Prüfung des TRT und begann ihre musikalische Karriere als Praktikantin beim Ankara Radio. Drei Jahre lang nahm sie Unterricht bei verschiedenen Lehrern und wurde 1964 Solistin beim Ankara Radio.
Schnell erlangte sie Popularität und begann mit Bühnenarbeiten. 1965 trat sie in einem Gaskonzert auf, in dem Behiye Aksoy die Hauptsolistin war, und in der Wintersaison 1966 trat sie als Hauptsolistin im Tünel Şato Gazinosu auf. Obwohl sie als Sängerin der Türkischen Kunstmusik bekannt ist, hat sie auch wichtige Werke im Bereich der Türkischen Popmusik hervorgebracht.
1972 veröffentlichte sie die Schallplatte „Güller ve Dudaklar“ von Bora Ayanoğlu, die ein großer Hit wurde. 1974 gewann sie erstmals in der Türkei mit dem Werk „Sizin Seçtikleriniz“, arrangiert von Esin Engin, in Begleitung von westlichen Instrumenten und einem Sinfonieorchester die Platin-Schallplatte. Gönül Akkor spielte 1966 in „Biraz Kül Biraz Duman“, 1969 in „Yuvamı Yıkamazsın“, 1970 in „Çileli Bülbüller“ und 1974 in „Tanrım Beni Baştan Yarat“ in Hauptrollen.
1993 veröffentlichte sie auf Empfehlung von Sezen Aksu ihr Album „Dönüş“ und feierte damit ein großes Comeback. 2002 begann sie aufgrund einer Gehirnblutung, Probleme beim Sprechen zu haben. Gönül Akkor verstarb am 30.
Dezember 2024 im Alter von 82 Jahren in einem Hospital in Istanbul, wo sie behandelt wurde.
Familie
Beziehungsstatus
Todesumstände
İstanbul