Biografie
Gözde Çetiner wurde am 12. Januar 1986 in Izmit geboren. Sie schloss 2007 ihr Studium an der Fakultät für Schöne Künste der Mimar Sinan Universität im Fachbereich Theater ab.
Im Jahr 2010 trat sie als festangestellte Schauspielerin in die Staatsbühnen ein und arbeitete an bedeutenden Theaterproduktionen wie dem Theater Perest und dem Theater Kartela. Für ihre Rolle der Arkadina im Stück „Die Tschechow-Maschine“ von Matei Visniec wurde sie während des 18. Istanbul Theaterfestivals für den Titel „Beste Schauspielerin“ in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ bei den 17.
Afife Jale Theaterpreisen nominiert. Neben ihrer Theaterkarriere war sie auch in zahlreichen Fernsehprojekten aktiv. 2014 gründete sie gemeinsam mit Erdal Özyağcılar und dessen Tochter Zeynep Özyağcılar das Theater „Tiyatro Martı“, wo sie im Stück „Hoş Geldin Boyacı“ mitwirkte.
Im Jahr 2013 gewann sie mit „Die Tschechow-Maschine“ den Preis für die „Erfolgreichste Nebendarstellerin“ bei den 17. Afife Jale Theaterpreisen. Zu den Theaterstücken, in denen sie mitwirkte, zählen „Der König“, „Eisen“, „Die Fee hat Angst vor Riesen“, „Hoş Geldin Boyacı“, „Die Tschechow-Maschine“, „Unverständliche Gespräche“, „Wie Sie mögen“, „Ein Prozess in Istanbul“ und „Die kleine Bürgerhochzeit“.
In den Fernsehserien war sie unter anderem in Projekten wie „Sevdaluk“, „Wie viele Kleider trägt die Liebe?“ und „In das Feuer gehen“ zu sehen.