Biografie
Die Brüder Grimm sind zwei Autoren und Linguisten, die in der Stadt Hanau, Deutschland, geboren wurden. Durch die Zusammenführung von Folklore-Elementen und Volksmärchen haben sie viele bedeutende Märchen, die in der Geschichte verloren gingen, der Welt wiedergebracht. Zu ihren bekanntesten Werken zählen 'Rapunzel', 'Dornröschen', 'Der gestiefelte Kater' und 'Rotkäppchen'.
Die Veröffentlichung der Anthologie 'Des Knaben Wunderhorn' unter der Redaktion von Ludwig Achim von Arnim im Jahr 1806 führte dazu, dass sich die Brüder intensiver mit folkloristischen Studien beschäftigten. Ab 1910 begannen sie, durch die Dörfer und Städte Deutschlands zu reisen, um Volksgeschichten und Märchen zu sammeln. Im Jahr 1812 veröffentlichten sie 86 deutsche Volksmärchen unter dem Titel 'Kinder- und Hausmärchen'.
Auf dieses Buch folgte 1814 der zweite Teil, der insgesamt 70 Werke enthielt. Zwischen 1816 und 1818 erschien 'Deutsche Sagen', das 585 Volkssagen umfasst. Obwohl die Werke der Brüder Grimm einigen Kritiken ausgesetzt waren, gelang es ihnen dank der Schönheit ihrer Schreibweise und ihrer akademischen Anerkennung, diese zu überwinden.
Zudem wird das 33-bändige 'Deutsches Wörterbuch' als Meisterwerk der deutschen Sprache und Literatur angesehen. Die Märchen der Brüder wurden vielfach für Theater, Film und Fernsehen adaptiert und in Hunderte von Sprachen übersetzt. Die Brüder Grimm haben einen bedeutenden Platz in der Literaturwelt eingenommen, und ihre Werke werden bis heute mit großem Interesse gelesen.