Biografie
Gülden Aydın wurde 1958 in Sivas geboren. Nach einem langen Kampf gegen den Krebs verstarb Aydın am 19. März 2019 im Alter von 61 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Nach Abschluss ihres Studiums arbeitete sie zunächst als Lehrerin für Türkische Sprache und Literatur, bevor sie in die Medienwelt eintauchte. Aydın begann ihre Karriere als Journalistin bei der Zeitschrift "2000’e Doğru" und wechselte 1994 zur "Aktüel Dergisi" und anschließend zur "Hürriyet Gazetesi". Zwischen 2002 und 2004 war sie Chefredakteurin der "Akşam Gazetesi" und setzte anschließend ihre Tätigkeit als Fachjournalistin bei der "Hürriyet Gazetesi" fort.
Ihr Fokus lag besonders auf Themen wie Gewalt, Missbrauch und Vergewaltigung gegenüber Frauen und Kindern sowie auf Berichten über den Südosten und grenzüberschreitende Nachrichten. Aydın war Mitglied der Türkei Journalistenvereinigung und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Traditionellen Journalismuspreises der Türkei für ein Interview, das sie für die "Hürriyet Gazetesi" führte. Darüber hinaus veröffentlichte sie ihre Gedichte in dem Buch mit dem Titel "Yeryüzü Yanılgısı".
Gülden Aydın setzte ihre langjährige Karriere im Journalismus fort und erhielt während ihrer 1,5-jährigen Krankheitszeit eine Behandlung an der Koç Universität Klinik.