Biografie
Gustav Klimt wurde am 14. Juli 1862 in Wien, Österreich, geboren und verstarb am 6. Februar 1918 ebenfalls in Wien.
Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Secession und war ein berühmter Maler und Grafiker. Seine künstlerische Laufbahn begann im Alter von 14 Jahren, als er an einer der renommiertesten Kunstschulen Wiens, der Kunstgewerbeschule, eingeschrieben wurde. Während seiner Ausbildung ließ er sich von Hans Makart inspirieren und begann ab 1880, mit eigener Signatur zu arbeiten.
Im Jahr 1883 gründete er zusammen mit seinem Bruder Ernst und dem Maler Franz Matsch die Künstlervereinigung. Sein erster bedeutender Auftrag war 1886 die Dekoration des Burgtheaters in Wien. In diesem Zeitraum entwickelte er einen eigenen Stil, indem er klassische Motive mit realistischen Porträts kombinierte.
1890 erlangte er große Bekanntheit durch die Vollendung der Innenraumgestaltung des Kunsthistorischen Museums und wurde 1897 zum Präsidenten der Wiener Secession gewählt. Seine Deckengemälde für die Universität Wien sorgten im Jahr 1900 für große Kontroversen, was dazu führte, dass er sich von öffentlichen Aufträgen zurückzog. Zwischen 1907 und 1908 schuf er sein bekanntestes Werk, das Gemälde "Der Kuss", welches durch seine erotischen Themen Aufsehen erregte.
Klimt verstarb 1918 an den Folgen eines Schlaganfalls und wurde in ein einfaches Grab in Wien beigesetzt. Seine Kunst hinterließ tiefgreifende Auswirkungen, insbesondere auf Künstler wie Oskar Kokoschka und Egon Schiele.