Biografie
Gustave Flaubert wurde am 12. Dezember 1821 in Rouen, Frankreich, geboren und verstarb am 8. Mai 1880 im Alter von 59 Jahren plötzlich an einem Schlaganfall in Canteleu.
Als Vater des modernen Romans gilt Flaubert als einer der größten Schriftsteller der französischen Literatur. Seine Kindheit verbrachte er in Rouen, wo er zwischen 1832 und 1840 das Rouen-Lyzeum besuchte. In seiner Schulzeit fiel er als talentierter, aber disziplinloser Schüler auf.
Erste literarische Versuche unternahm er in der Schulzeitung sowie in der Zeitschrift Le Colibri. 1841 immatrikulierte er sich an der Rechtsfakultät in Paris, zog jedoch die Kontakte zu Künstlerkreisen und das Literaturstudium vor. Nach einem ersten Zusammenbruch im Jahr 1844 brach er sein Jurastudium ab und zog sich zur Erholung in sein Haus in Croisset zurück.
1845 reiste er mit seiner Familie nach Italien, wo ihn ein Gemälde如此 sehr beeindruckte, dass er das Werk 'Die Versuchung des Heiligen Antonius' schrieb. Flaubert erlangte 1857 mit der Veröffentlichung von 'Madame Bovary' große Berühmtheit. Dieses Werk stach durch die eindrucksvolle Darstellung der gesellschaftlichen Realität des 19.
Jahrhunderts hervor und wird als Beginn des Realismus angesehen. Zwischen 1864 und 1869 verfasste Flaubert den Roman 'Bildung eines Gefühls' (Duygusal Eğitim), der die Geschichte einer Generation basierend auf seinen eigenen Jugendjahren erzählt. Trotz vieler Herausforderungen in seinem Leben fand Flaubert Trost im Erfolg seines geistigen Sohnes Guy de Maupassant.
Als bedeutende Figur der Literaturwelt hinterließ Flaubert auch einen tiefen Einfluss auf die Schriftsteller der Republikszeit.