Biografie
Hakan Günday wurde am 29. Mai 1976 in der griechischen Stadt Rhodos geboren. Sein Vater stammt aus Çamlıhemşin in Rize.
Günday gehört zu den bedeutenden Autoren der Untergrundliteratur in der literarischen Welt. Sein Großvater Faik Günday war ein ehemaliger Abgeordneter. Nach dem Abschluss seiner Grundschule in Brüssel besuchte er das Tevfik-Fikret-Gymnasium in Ankara.
Seine akademische Laufbahn begann er an der Fakultät für Übersetzungswissenschaften der Hacettepe-Universität, bevor er an die Fakultät für Politikwissenschaften der Université Libre de Bruxelles wechselte und schließlich an der Fakultät für Politikwissenschaften der Universität Ankara graduierte. 2002 debütierte er mit dem Roman 'Zargana', der die Traumata eines Kindes behandelt, das erfährt, dass es adoptiert ist. Hakan Günday brachte 2010 seinen Roman 'Malafa' als Theaterstück auf die Bühne, das seine Premiere beim 17.
Internationalen Istanbul Theater Festival feierte. 2014 wurde er in Paris mit dem Türkisch-Französischen Literaturpreis für seinen Roman 'Ziyan' ausgezeichnet. Heute arbeitet Hakan Günday als Dramatiker am Istanbul Dot.
Zu seinen wichtigen Romanen zählen 'Kinyas und Kayra', 'Piç', 'Malafa', 'Azil', 'Ziyan', 'Az' und 'Daha'. Darüber hinaus schrieb er das Drehbuch für die Serie 'Şahsiyet', die 2018 auf Puhutv ausgestrahlt wurde. Mit seinem literarischen Stil zeichnet sich Hakan Günday als Schriftsteller aus, der innere Konflikte und gesellschaftliche Probleme mutig thematisiert.