Biografie
Halit Fahri Ozansoy wurde am 12. Juli 1891 in Istanbul geboren und zählt zu den bedeutenden Poeten, Schriftstellern und Lehrern der türkischen Literatur. Während seiner 40-jährigen Karriere als Literaturlehrer veröffentlichte Ozansoy zahlreiche Werke in den Gattungen Lyrik, Theater und Roman.
Sein bürgerlicher Name lautet Mehmet Halit, und er ist der Sohn von Mehmed Fahri Paşa und Zehra Hanım. Nach dem Tod seiner Mutter im Jahr 1898 setzte Ozansoy seine schulische Ausbildung im Galatasaray-Lyzeum im Internat fort. Während dieser Zeit wurde sein Interesse an der Literatur durch seinen Türkischlehrer Ali Kami Bey und den Schulleiter Tevfik Fikret gefördert.
Sein erstes Gedicht veröffentlichte er 1912 in der Zeitschrift Rübab und im Jahr 1914 schrieb er sich in die Theaterabteilung ein. Halit Fahri besuchte 1915 die Front in Çanakkale und verarbeitete seine Eindrücke in dem Werk 'Cenk Duyguları'. 1916 begann er mit dem Schreiben seines bekannt gewordenen versifizierten Stücks 'Baykuş'.
Seine Lehrerkarriere begann er am Lyzeum in Muğla und unterrichtete später an verschiedenen Schulen in Istanbul. Im Jahr 1921 heiratete er zum zweiten Mal Aliye Hanım, mit der er zwei Stieftöchter hatte. Nach seiner Pensionierung als Lehrer im Jahr 1956 wandte er sich dem Journalismus zu.
Halit Fahri Ozansoy verstarb am 23. Februar 1971 in Istanbul im Alter von 80 Jahren an einem Herzinfarkt. Laut seinem Testament wurden seine türkischen Bücher der Beyazıt Staatsbibliothek und seine französischen Bücher dem Galatasaray-Lyzeum übergeben.