Hallacı Mansur

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Biografie

Hallacı Mansur wurde am 26. März 858 im Dorf Tûr in der Provinz Fars, Iran, geboren und verstarb am 26. März 922 im Irak, in Bagdad, im Alter von 64 Jahren.

Sein eigentlicher Name war Hüseyin bin Mansur, und er gilt als einer der bedeutendsten Sufis und Persönlichkeiten der Sufismusgeschichte im Zeitalter der Abbasiden. Schon in jungen Jahren wandte sich Hallacı Mansur dem Sufismus zu; im Alter von 12 Jahren hatte er den Koran auswendig gelernt und verschiedene Lehren von Sufi-Meistern erhalten. Während er sich eingehender mit dem Sufismus beschäftigte, eignete er sich insbesondere während seiner Besuche in Ägypten und Mekka die klassischen islamischen Lehren an.

Im Laufe der Zeit erkannte er jedoch, dass diese Lehren unzureichend waren, und wandte sich einer anderen Denkweise zu. In diesem Prozess machte er Bekanntschaft mit dem Buddhismus und übernahm pantheistische Gedanken. Hallacı Mansur ist bekannt für seinen Ausspruch „En-el Hak“ – was so viel wie „Ich bin das Wahre“ bedeutet – und wurde wegen dieser Aussage hingerichtet.

Seine Hinrichtung erfolgte als Ergebnis der politischen Repression und Intrigen jener Zeit. Obwohl Hallacı Mansurs Werke nicht bis zur heutigen Zeit erhalten geblieben sind, hinterließen seine Gedanken und Lehren einen tiefen Eindruck auf viele Menschen.