Hamide Bıçkın

Sportler

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Biografie

Hamide Bıçkın wurde am 24. Januar 1978 in Ankara geboren und stammt ursprünglich aus Çankırı. Sie absolvierte das Studium im Fach Sportmanagement an der Gazi Universität.

Ihre sportliche Karriere begann sie 1986 im Alter von acht Jahren mit Taekwondo und wurde in der Minikategorie bis 30 Kilogramm sowohl Ankara- als auch türkische Meisterin. Nach dem Gewinn der Titel Europameisterin und Weltmeisterin heiratete Hamide Bıçkın und bekam eine Tochter namens Zeynep. In den Jahren 1996-1997 machte sie eine Pause von ihrer aktiven sportlichen Laufbahn, kehrte 1998 jedoch zum Sport zurück.

Bei den Olympischen Spielen 2000 vertrat sie die Türkei und wurde die erste Taekwondoin, die eine olympische Medaille für das Land gewinnen konnte. 2012 heiratete sie Hayrullah Ozan Çetiner, den Abteilungsleiter für Sportaktivitäten im Ministerium für Jugend und Sport, und aus dieser Ehe ging am 31. Januar 2014 ihre Tochter Meva hervor.

Im Jahr 2009 erlitt sie eine schwerwiegende Verletzung und unterzog sich einer Knieoperation. Im selben Jahr nahm sie am Trainerlehrgang der 5. Stufe teil und erhielt das erste Frauentechnikerdiplom in der Türkei.

Hamide Bıçkın war in der Abteilung für Leistungsoptimierung im Ministerium für Jugend und Sport sowie in der Generaldirektion für Sport tätig und übernahm die Koordination der Frauentaekwondo-Teams in den Sportvereinen EGO und ASKİ. Sie hat zahlreiche internationale Erfolge erzielt und Medaillen bei der Europameisterschaft 1994, der Weltmeisterschaft 1995, dem Welt-Olympia-Qualifikationsturnier 1999, der Europameisterschaft 2000, den Olympischen Spielen 2000, dem Weltcup 2001, der Universitätsweltmeisterschaft 2002, dem Weltcup 2003, der Europameisterschaft 2004, der Weltmeisterschaft 2007 und der Europameisterschaft 2008 gewonnen.