Hammurabi

Biografie

Hammurabi wurde 1810 v. Chr. in Babylon geboren und starb dort 1750 v.

Chr. im Alter von 60 Jahren. Als der sechste König von Babylon erlangte Hammurabi Bekanntheit, indem er die Sumerer und Akkader eroberte und somit der erste König des Babylonischen Reiches wurde.

Während seiner Regierungszeit war er für seine Kenntnis der Innen- und Außenpolitik sowie für seine Cleverness bekannt. Mit 16 Jahren trat er nach dem Tod seines Vaters Sin-Muballit die Nachfolge an und regierte 44 Jahre lang. Hammurabi stärkte die Stadtmauern, renovierte Tempel und gewann die Zuneigung des Volkes.

Darüber hinaus festigte er seine Armee und führte erfolgreich einen Krieg gegen die Elamiter, indem er sich mit dem König von Larsa verbündete. Bekannt wurde Hammurabi vor allem durch die nach ihm benannten 282 Gesetze, die er angeblich von der Göttin der Gerechtigkeit, Shamash, erhielt. Diese Gesetze waren darauf ausgelegt, das Wohl der Gesellschaft zu sichern und beinhalteten strenge Strafen.

Hammurabi ließ die Gesetze auf Steinsäulen verewigen, die heute im Louvre-Museum ausgestellt sind. Zudem etablierte er ein zentrales Verwaltungssystem mit einem Post- und Polizeidienst und verbesserte das städtische System. Indem er sich selbst vergöttlichte, erklärte er sich zum „Gott der Könige“ und verband sich mit Marduk, dem Schutzgott Babylons.