Hans Fallada

Schriftsteller

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Biografie

Hans Fallada, mit bürgerlichem Namen Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen, wurde am 23. Juli 1893 in der Stadt Greifswald, Deutschland, geboren. Er verstarb am 5.

Februar 1947 im Berliner Stadtteil Niederschönhausen im Alter von 54 Jahren. Als einer der bedeutendsten Vertreter der literarischen Strömung des „Neuen Gegenständlichen“ gilt Hans Fallada. Seine literarische Karriere begann er 1920 mit dem Roman „Der Junge Goedeschal“, der als erster autobiografischer roman gilt.

1923 vollendete er seinen zweiten Roman „Anton und Gerda“ und erlangte 1931 mit „Bauern, Bonzen und Bomben“ größere Bekanntheit. Sein 1932 erschienenes Werk „Kleiner Mann – was nun?“ wurde ein großer Erfolg und fand auch in einer filmischen Adaption durch jüdische Produzenten Beachtung. Im Laufe seines Lebens kämpfte Hans Fallada mit Drogen- und Alkoholabhängigkeit, was ihm viele Schwierigkeiten bereitete.

1944 vollendete er seinen Roman „Der Trinker“, der in den letzten Kriegsmonaten fertiggestellt wurde und 1950 erschien. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hatte er kurzzeitig das Amt des Bürgermeisters in der Stadt Feldberg inne, bevor er sich in Berlin niederließ. Mit seinem letzten Roman „Jeder stirbt für sich allein“, den er 1946 verfasste, beendete er seine literarische Laufbahn.

Dieses Werk war schnell vergriffen, bevor er die Gelegenheit erhielt, eine zweite Auflage zu erleben. Nach seinem Tod wurden viele seiner Werke weiterhin veröffentlicht, einige davon fanden den Weg auf die Leinwand. Um das Andenken an Hans Fallada zu bewahren, wird seit 1981 der Hans Fallada Preis in der Stadt Neumünster verliehen.