Biografie
Harriet Beecher Stowe wurde am 14. Juni 1811 in Litchfield, Connecticut, USA, geboren. Sie hat einen bedeutenden Platz in der Literaturwelt inne, insbesondere bekannt geworden durch ihr Werk "Onkel Toms Hütte".
Dieses Buch beleuchtet die unmenschlichen Bedingungen der Sklaverei und wurde zu einem wichtigen Teil der abolitionistischen Bewegung. Nachdem ihre Familie 1832 nach Cincinnati gezogen war, begann Stowe dort als Lehrerin zu arbeiten. In dieser Zeit hatte sie die Gelegenheit, mit geflüchteten Sklaven in Kontakt zu treten und die grausame Realität der Sklaverei näher kennenzulernen.
Ihre schriftstellerische Karriere begann 1833 mit einem Geschichtswettbewerb, den sie mit ihrer Erzählung "The Ghost in the Mill" gewann. 1843 veröffentlichte sie ihren ersten Roman "The May-flower", gefolgt von ihrem bekanntesten Werk "Onkel Toms Hütte" im Jahr 1852. Dieses Buch schildert die Grausamkeiten der Sklavenhalter und das Leiden, das die Sklaverei mit sich brachte.
1836 heiratete Stowe Calvin Ellis Stowe und sie bekam sieben Kinder. Als 1850 das Gesetz über die flüchtigen Sklaven in Kraft trat, stellte sie sich diesem Gesetz entgegen und half ihrem Ehemann, einen geflohenen Sklaven zu verstecken. 1853 reiste Stowe nach Europa, wo sie von vielen angesehenen Persönlichkeiten empfangen wurde.
Sie verstarb am 1. Juli 1896 im Alter von 85 Jahren in Hartford, USA. Harriet Beecher Stowe verfasste mehr als 30 Werke, von denen die meisten jedoch nicht die gleiche Aufmerksamkeit wie "Onkel Toms Hütte" erlangten.