Biografie
Haruki Murakami, am 12. Januar 1949 in Kyoto, Japan, geboren, ist ein berühmter japanischer Schriftsteller. Er gilt als einer der bedeutendsten und populärsten Autoren des 20.
Jahrhunderts und verbrachte einen Großteil seiner Jugend in Kobe. Nach dem Studium der Theaterwissenschaften an der Waseda-Universität schloss Murakami 1975 sein Studium ab. Gemeinsam mit seiner Frau Yoko betrieb er anschließend sieben Jahre lang eine Jazzbar namens 'Peter Cat'.
Seine Schriftstellerkarriere begann 1978, als er während eines Baseballspiels beschloss, einen Roman zu schreiben. Sein Debütroman 'Kaze no oto vo kike' wurde 1979 veröffentlicht und brachte ihm den Gunzou-Literaturpreis ein. Für seine folgenden Werke erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, und seine Bücher wurden in über vierzig Sprachen übersetzt.
1986 ließ sich Murakami in den Vereinigten Staaten nieder, wo er begann, an einer Universität zu unterrichten. Sein Werk 'Noruwei no mori' (Die unmöglichen Lieder) machte ihn international bekannt. Nachdem er 1995 nach Japan zurückkehrte, setzte er seine Schriftstellerkarriere fort und verfasste viele bedeutende Werke.
Der Autor ist bekannt für seinen geregelten Lebensstil und seine Leidenschaft für das Marathonlaufen. Sein tägliches Ritual besteht darin, frühmorgens zu schreiben, zu laufen und Übersetzungsarbeiten zu erledigen. Neben seiner literarischen Karriere hat Murakami auch Reisen in die Türkei und nach Griechenland in Form von Büchern festgehalten.