Biografie
Hasan Özgen wurde am 20. Juli 1947 im Landkreis Milas, Muğla, geboren. Er zählt zu den besten Dokumentarfilm-Regisseuren in der Türkei.
1968 schloss er die Luftwaffenschule ab und erhielt eine Zeitlang Flugausbildung. Während seiner Tätigkeit an der Luftwaffenschule veröffentlichte er eine Kulturzeitschrift mit dem Titel 'Gök Senin'. Im Jahr 1972 wurde er jedoch aus politischen Gründen von der Luftwaffe entlassen und verbrachte mehr als 30 Monate in Haft.
Zwischen 1974 und 1982 arbeitete er beim Nachrichtenzentrum des TRT und trug zur Produktion von Dokumentarfilmen bei. 1983 war er Mitbegründer der MTV A.Ş. zusammen mit Suha Arın, 1987 gründete er das Sinema Televizyon Merkezi (STM) und 1995 rief er seine eigene Agentur 'Nöbetci Ajans' Filmtel Limited Şirketi ins Leben.
Seine literarische Karriere begann Hasan Özgen bereits in der Schulzeit, als er Gedichte und Prosawerke in verschiedenen Zeitschriften veröffentlichte. In den letzten Jahren hat er Artikel über Städte verfasst, bietet Dokumentarfilmkurse an und berät in sozialen Projekten. Seit 2009 leitet er für die Gemeinde Beşiktaş die Projekte 'B+ Dergisi' und 'Bir Belgesel, Bir Gazetece, Çay ve Simit'.
Von 2011 bis 2013 war er Präsident des Vorstands der BSB (Vereinigung der Dokumentarfilmer). Zudem ist er Gründungs- und Vorstandsmitglied der ÇEKÜL-Stiftung. 2013 erhielt er den TRT Ehrenpreis und 2021 wurde ihm der 'Ehrenpreis für Meister des Dokumentarfilms' beim Internationalen Kultur- und Kunstdokumentarfilmfestival verliehen.
Hasan Özgen ist verheiratet und hat einen Sohn namens Kurtuluş Özgen. Zu seinen veröffentlichten Büchern zählen Werke wie 'Aşkın Seferberlik Hali', 'Kaynaktan Mahalleye Ab-ı Hayat' und 'Güle Güle Çocuklar'. Unter den von ihm produzierten Dokumentarfilmen befinden sich bedeutende Arbeiten wie 'Anne Türkler Geliyor', 'Aynı Evin Çocukları' und 'Türkiyes Hocası: Metin Sözen'.