Hermann Hesse

Schriftsteller

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Biografie

Hermann Hesse wurde am 2. Juli 1877 in der Stadt Calw in Deutschland geboren und verstarb am 9. August 1962 in Montagnola, Schweiz.

Als einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts gilt Hesse dafür, dass er in seinen Werken den Kampf des Individuums thematisiert, sich von den Normen der Zivilisation zu befreien und das eigene Wesen zu finden. Er hat die Menschen dazu aufgerufen, ihr eigenes Leben zu retten.

Bekannt für sein Interesse an östlicher Philosophie, insbesondere dem Buddhismus, zählte Hesse in den 1960er Jahren zu den meistgelesenen Autoren während der Wiederbelebung buddhistischer Strömungen in Amerika. Seine Romane, Erzählungen, Essays und Gedichte haben weltweit über 100 Millionen Leser erreicht, und im Jahr 1946 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen. Zu seinen bedeutendsten Werken gehören 'Knulp', 'Demian', 'Siddhartha' und 'Der Steppenwolf'.

Während seiner Schulzeit hatte Hesse mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen; in jungen Jahren unternahm er einen Selbstmordversuch und wurde aufgrund psychischer Probleme behandelt. Seine schriftstellerische Laufbahn begann er 1904 mit dem Roman 'Peter Camenzind' und veröffentlichte daraufhin zahlreiche weitere Werke. Auch in Bezug auf seine Ehen und die Schwierigkeiten in seinem persönlichen Leben erregte Hesse Aufmerksamkeit.

Während des Ersten Weltkriegs war er für seine pazifistische Haltung bekannt und bot seine Hilfe für Kriegsgefangene an. Nach seinem Tod im Jahr 1962 wurde er zusammen mit seinem Freund Hugo Ball, der seine Biografie schrieb, auf dem Friedhof San Abbondio in Montagnola begraben.