Hüseyin İnan

Politiker

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Biografie

Hüseyin İnan wurde 1949 im Dorf Bozüyük in Sivas geboren und verbrachte seine Kindheit in der Gemeinde Gurun. Nach dem Abschluss der Grundschule in Sarız setzte er seine Ausbildung in Kayseri fort. 1966 wurde er an der Technischen Universität des Nahen Ostens (ODTÜ) angenommen, um seinen Träumen zu folgen.

Während seiner Studienzeit engagierte er sich leidenschaftlich in der Sozialistischen Ideenvereinigung sowie bei Dev-Genç, die sich für soziale Gerechtigkeit und Gleichheit einsetzten. Während seiner Zeit in den Studentenheimen nahm er an vielen Aktivitäten teil, die sein gesellschaftliches Bewusstsein schärften. Diese Phase fiel in eine Zeit, in der antiimperialistische Bewegungen aufkamen, und auch er beteiligte sich aktiv an den Protesten gegen die 6.

Flotte der USA. Das Jahr 1968 stellte einen Wendepunkt für Hüseyin dar; er begann, sich in interne Konflikte der Organisationen, in denen er Mitglied war, einzumischen und arbeitete an Guerillataktiken. Obwohl er im gleichen Jahr von der Universität verwiesen wurde, setzte er sein Leben im Wohnheim fort. 1969 nahm er an den Ausbildungslagern der El-Fetih-Gruppe der Palästinensischen Befreiungsorganisation teil und leistete Widerstand gegen die israelische Besetzung. Als er 1970 in die Türkei zurückkehrte, wurde er in Diyarbakır verhaftet und vor Gericht gestellt.

Nach seiner Freilassung kehrte İnan nach Ankara zurück und gründete zusammen mit Deniz Gezmiş, Sinan Cemgil und Cihan Alptekin die Türkische Volksbefreiungsarmee (THKO), in der er zu den führenden Mitgliedern gehörte. Die THKO griff am 29. Dezember 1970 nach dem Tod des Dev-Genç-Mitglieds İlker Mahsunoğlu das Polizeirevier in Kavaklıdere an, überfiel am 1.

Januar 1971 die Türkiye İşbankası und veranstaltete eine Geiselnahme in einer amerikanischen Militäranlage. Hüseyin İnan wurde am 24. März 1971 im Bezirk Pınarbaşı in Kayseri verhaftet und vom Militärgericht Ankara I für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Als alle Versuche, die Todesstrafe aufzuheben, erfolglos blieben, wurde er zusammen mit Deniz Gezmiş und Yusuf Aslan am 6.

Mai 1972 im Zentralen Geschlossenen Gefängnis von Ankara hingerichtet. In seinem letzten Brief, den er vor seiner Hinrichtung schrieb, drückte er in ehrlichen Worten seine tiefe Sehnsucht nach seiner Familie und die erlittenen Schmerzen aus. Dieser Brief offenbarte seine menschliche Seite und die Bedeutung des gesellschaftlichen Gerechtigkeitskampfes für ihn.

Todesumstände

Ankara