Biografie
Hüseyin Peyda wurde am 27. Januar 1922 in Şanlıurfa geboren und gilt als einer der bekanntesten Namen des türkischen Kinos. Sein gebürtiger Name ist Hüseyin Örmen.
Nach dem Abschluss des Haydarpaşa Gymnasiums setzte er seine Ausbildung an der Fakultät für Literatur der Istanbul Universität im Fach Philosophie fort. Seine Leidenschaft für das Kino begann 1950 mit dem Film „Söyleyin Anama Ağlamasın“, den er selbst schrieb und inszenierte. Besonders bekannt wurde er durch seine Zusammenarbeit mit Cüneyt Arkın, in der er zahlreiche Rollen als Bösewicht spielte, wodurch er in diesen Rollen Berühmtheit erlangte.
Zu den von ihm geschaffenen Charakteren zählen Figuren wie der hinterhältige, grausame und tyrannische Mafia-Boss. Mit den Einnahmen aus seinen Filmen begann er, eigene Filme zu inszenieren, und erreichte auch in diesem Bereich eine bedeutende Karriere. 1951 gelang ihm mit dem Film „Mezarımı Taştan Oyun“ ein großer Durchbruch.
Neben seiner Filmkarriere wagte er auch den Schritt in das Geschäftsleben, indem er ein Lahmacun-Restaurant in Şehremini eröffnete. Am 30. Juli 1990 verstarb er mit 68 Jahren in Istanbul an Lungenkrebs.
Während seiner Karriere im Film erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1977 den Preis für den Besten Nebendarsteller beim Antalya Filmfestival.