Biografie
I. Ahmet wurde am 18. April 1590 in Manisa geboren und verstarb am 22.
November 1615 im Alter von 25 Jahren. Er war der vierzehnte Osmanische Sultan und der neunundsiebzigste Kalif des Islam. Zu Beginn seiner Herrschaft befand sich das Osmanische Reich im Krieg mit Österreich im Westen und Persien im Osten.
I. Ahmet entsandte Sokolluzade Lala Mehmet Pascha an die Front in Österreich und Çağalazade Sinan Pascha an die Front gegen Persien. Mit der Eroberung der Festung Estergon fielen auch die Burgen von Uyvar und Polata in osmanischen Besitz.
Im Jahr 1606 suchte Österreich Frieden, und als Ergebnis der Verhandlungen in Budin wurde der Zitvatoruk-Vertrag unterzeichnet. Durch diesen Vertrag blieben die Festungen von Kanije, Eğri und Estergon im Osmanischen Reich, während Österreich zugestimmt hat, Kriegsentschädigungen zu zahlen. Trotz seines jungen Alters wurde I.
Ahmet als ein fähiger und pflichtbewusster Sultan anerkannt. Er setzte sich für Bauprojekte ein und ließ in Istanbul zahlreiche Moscheen errichten. Zudem hob er das Gesetz über den Bruder- oder Blutsvergieß auf und führte das System „ekber ve erşet“ ein.
Seine Religiosität drückte er durch seine Gedichte aus. Zu seinen Ehefrauen zählen Mahfiruz Hatice Haseki Sultan und Mahpeyker Kösem Sultan. I.
Ahmet wird als eine der bedeutenden Figuren der osmanischen Geschichte angesehen.