Biografie
Iain Glen wurde am 24. Juni 1961 in Edinburgh, Schottland, geboren. Der Schauspieler, bekannt für seine Rollen im Film und im Theater, erregte besonders Aufmerksamkeit durch seine Darstellung des Dr.
Alexander Isaacs in der Resident Evil-Reihe und Ser Jorah Mormont in der Serie Game of Thrones. Seine Ausbildung begann er an der Universität Aberdeen, bevor er an der Royal Academy of Dramatic Art seinen Abschluss machte. Seine Theaterkarriere startete Glen 2002 am Lyttelton National Theatre, wo er zusammen mit Glenn Close in Tennessee Williams' Stück „A Streetcar Named Desire“ auf der Bühne stand.
2003 trat er beim Edinburgh Festival in Anton Tschechows Stück „Die Möwe“ auf, während er 2006 die Rolle des John Proctor in Arthur Millers „Die Hexen von Salem“ verkörperte. 2010 übernahm er nicht nur eine schauspielerische Rolle in Henrik Ibsens „Geister“, sondern wagte sich auch zum ersten Mal als Regisseur. Glen heiratete 1993 die Schauspielerin Susannah Harker, von der er sich 2004 scheiden ließ.
Aus dieser Ehe stammt sein Sohn Finlay Glen. Seit 2005 lebt er mit der Schauspielerin Charlotte Emmerson zusammen, mit der er zwei Töchter hat: Juliet Glen, geboren 2012, und Mary Glen, geboren 2007. Glen spielte von 2011 bis 2017 die Rolle des Jorah Mormont in der Serie Game of Thrones und arbeitete in dieser Zeit mit vielen bekannten Schauspielern zusammen.
Im Jahr 1990 wurde er mit dem Silbernen Bären für den besten Schauspieler auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin ausgezeichnet. Zu den bedeutenden Theaterstücken, in denen Glen mitwirkte, zählen Macbeth, Heinrich V., Martin Guerre, Der blaue Raum und Hedda Gabler. In seiner Filmkarriere trat er in zahlreichen wichtigen Filmen auf, wobei er besonders für seine Rolle des Dr.
Alexander Isaacs in der Resident Evil-Reihe bekannt ist.