Biografie
Idi Amin wurde am 17. Mai 1925 im Bezirk Koboko in Uganda geboren. Er war ein militärisch geprägter Führer, der bereits vor der Erlangung der Unabhängigkeit Ugandas im Jahr 1962 den Rang eines Offiziers erreichte.
1964 wurde er zum Oberst befördert und übernahm die Position des stellvertretenden Kommandanten der ugandischen Armee und Luftwaffe. Im Jahr 1966 freundete er sich eng mit dem neuen Präsidenten Ugandas, Apolo Milton Obote, an. Doch 1971 nutzte Amin eine Zeit, in der Obote sich in Singapur befand, um einen Militärputsch durchzuführen und übernahm das Amt des Präsidenten sowie das Kommando über die Streitkräfte.
Die Vertreibung der Asiaten aus Uganda und die Enteignung ihres Vermögens im Jahr 1972 führten zum wirtschaftlichen Zusammenbruch des Landes. 1976 proklamierte Amin sich zum lebenslangen Präsidenten und zeigte eine extrem nationalistische Haltung. Er war in die Geiselnahme am Flughafen Entebbe im Jahr 1976 verwickelt, was seinem internationalen Ansehen schadete.
1978 verlor er durch Angriffe von von Tansania unterstützten Guerillakämpfern die Macht und floh 1979 aus seinem Land ins exil nach Saudi-Arabien. Am 16. August 2003 starb er im Alter von 78 Jahren in Jeddah, wo er im Exil lebte.